Elisabeth
Kolb
Eine junge Frau die ihre Emotionen erlaubt und voller Lebensfreude mit Luftballons über eine Wiese rennt.

Zu viel nachdenken? Der Weg aus dem Gedankenkarussell

Warum eine liebevolle Beziehung zu Dir selbst mehr verändert als noch mehr Nachdenken.

Da taucht ganz unwillkürlich ein Gedanke auf und auf ein Mal fühlt sich alles schwer an. Schwups. Der Körper spannt sich an, der Blick verengt sich und die Aufmerksamkeit richtet sich nur noch auf das, was gerade nicht stimmt.

Gedanken und Emotionen gehören zum Leben. Sie kommen und gehen, manchmal leise, manchmal mit einer Wucht, die den ganzen Tag bestimmen.

Kennst Du das? Du weißt ganz genau, warum Du traurig, wütend oder angespannt bist. Du hast die Situation unzählige Male durchdacht, kannst sie erklären und verstehst sogar, woher Deine Reaktion kommt.

Und trotzdem hat sich bisher nix verändert.

Aus einem Gedanken werden viele. Die Emotion wird stärker und ehe Du es bemerkst, hat Dich das Gedanken-Emotions-Knäuel verschlungen. Und Du läufst auf Autopilot.

Und beim nächsten Auslöser reagierst Du wieder genauso.

Fühlst Du Deine Emotionen tastsächlich?

Der Kopf macht aus einem Gedanken schnell eine ganze Geschichte

Ich kenne diesen Drama-Stress-Strudel selbst sehr gut. Bis jemand mal zu mir gesagt hat: „Du musst Deine Gefühle fühlen.“ „What?“ … dachte ich mir: „Die spinnt wohl.“ Ich konnte mit diesem Satz überhaupt nichts anfangen. Heute verstehe ich (bzw. spüre ich), was damit gemeint war.

Es ist nicht notwendig, dass Deine Stimmung von Emotionen abhängt. Manchmal reichen wenige Sekunden ehrlichen Fühlens, damit etwas in Bewegung kommt.

Wieder bei Dir ankommen.

Das klingt schlicht und verändert doch alles.

Emotionen lösen sich nicht dadurch, dass wir sie verstehen. Sondern dadurch, dass wir sie erleben.

Früher dachte ich, wenn ich nur lange genug über ein Problem nachdenke, finde ich irgendwann die Lösung.

Also habe ich analysiert.
Gespräche geführt.
Bücher gelesen.
Mich gefragt, warum ich so reagiere.

Und trotzdem saß ich beim nächsten Trigger-Auslöser wieder genau an derselben Stelle.

Das Verrückte war: Ich war überzeugt, ich würde fühlen. Aber ich war hauptsächlich am Denken!

Das ist etwas völlig anderes.

Ich hielt mich für unglaublich empfindlich. Ich dachte, mit mir stimmt was nicht.

Heute weiß ich: Ich habe mich durch Gedanken und Emotionen selber hochgeschaukelt, natürlich nicht bewusst.

Eben hast Du noch gelacht.

Dann liest Du eine Nachricht.

Drei Sekunden später erzählt Dein Kopf Dir eine Geschichte.

Und Du glaubst sie.

Wir fragen uns, warum wir traurig sind, weshalb uns etwas so getroffen hat oder wie wir dieses unangenehme Gefühl möglichst schnell wieder loswerden. Oder warum wir uns nicht so gut fühlen, wie gestern.

Während der Kopf beschäftigt ist, reagiert der Körper längst. Der Atem verändert sich, die Muskeln spannen sich an und das Nervensystem geht auf Alarm. Gedanken und Emotionen verstärken sich gegenseitig und das Gedankenkarussell dreht sich immer schneller.

So bleibt selbst das Erlauben der Emotionen eine Kopfsache. Dort analysieren wir Emotionen, statt sie wirklich zu erleben. Das fühlt sich zunächst sicher an. Gleichzeitig verhindert genau das, dass sich innerlich etwas verändert.

Bewusst mit Emotionen umzugehen bedeutet deshalb nicht, noch mehr über sie nachzudenken. Es bedeutet, sie wahrzunehmen und sie zu erlauben – ohne weiter darin festzuhängen und ohne sie wegzuschieben.

Warum Gegenwärtigkeit so viel verändert

Und genau dort beginnt etwas, das ich früher völlig unterschätzt oder gar ignoriert habe.

Der jetzige Moment ist der einzige Ort, an dem wirklich Leben stattfindet … Deines.

Trotzdem verbringen wir erstaunlich viel Zeit damit, Vergangenes zu bewerten oder Zukünftiges durchzuspielen. Dabei entstehen Sorgen, Selbstzweifel und innerer Druck. Das kostet Kraft und hält den Körper in einer Anspannung, die irgendwann ganz normal erscheint.

In dem Moment, wo Du aus dem Fenster schaust und bemerkst, dass Dein Körper gerade zum ersten Mal heute ausatmet und Du Deine Füße am Boden spürst – das unterbricht diesen Kreislauf.

Nicht, weil plötzlich keine Gedanken oder Emotionen mehr da wären. Sondern weil Du bemerkst, dass Du ihnen nicht mehr automatisch folgen musst.

Egal wie angenehm oder unangenehm es sich gerade anfühlt.

Mit jeder dieser Erfahrungen wächst das Vertrauen in Dich selbst. Du bist nicht mehr ausgeliefert. Das entspannt ungemein. So entsteht nach und nach mehr innere Gelassenheit, Ruhe und das Gefühl, wieder zu Hause in Dir selbst zu sein.

Emotionen wollen nicht festgehalten werden

Glaubst Du, dass Deine Emotionen Dich überschwemmen würden, wenn Du sie wirklich zulässt?

Meine Erfahrung ist eine andere

Die Emotion selbst ist wie eine Energiewelle, die durch Dich durchfließen möchte. Emotionen stecken fest, weil wir gegen sie ankämpfen, sie kontrollieren oder vermeiden möchten.

Das kostet unglaublich viel Energie.

Energie, die Dir an anderer Stelle fehlt.

Wenn Du aufhörst, gegen das anzukämpfen, was längst da ist, verändert sich etwas ganz Natürliches. Gedanken dürfen kommen. Emotionen dürfen kommen. Aber Du musst nicht auf sie reagieren.

Sie müssen nicht verschwinden, damit Du Dich wieder spüren kannst.

Mit der Zeit fühlst Du Dich immer sicherer in Dir selbst und bist stabiler in Beziehungen und Begegnungen mit anderen.

Eine kleine Einladung für Deinen Alltag

Schenke Dir heute (oder jeden Tag 😉) einen Moment, in dem Du nichts erreichen musst.

Vielleicht während Du Deinen Kaffee trinkst und die warme Tasse spürst. Oder wenn Du ins Auto steigst, durchatmest und erstmal merkst wie angespannt Dein Kiefer ist. Vor dem nächsten Termin in den Bauch atmest und da ein Kribbeln ist. Einfach so …

Nimm wahr, wie es Dir gerade geht:

  • Ohne nach einer Lösung zu suchen.
  • Ohne Dich zu bewerten.
  • Ohne den Wunsch, dass etwas anders sein müsste.

Aus diesem immer wieder Innehalten, entsteht Stück für Stück mehr Nähe zu Dir selbst. Du musst nicht mehr auf alles reagieren, bist entspannter….mit einem inneren Schmunzeln.

Deshalb reicht Wissen allein selten aus

Du verstehst schon ziemlich genau, warum Du in manchen Situationen so reagierst.

Und trotzdem gerätst Du im nächsten stressigen Moment wieder in dieselben Gedanken, dieselben Reaktionen und dieselbe Anspannung.

Da ist nichts falsch an Dir.

Da übernehmen in sekundenschnelle alte Muster, die tief verankert sind. Sie laufen automatisch ab, lange bevor Du bewusst entscheiden kannst.

Deshalb reicht Wissen allein nicht aus.

Du weißt schon viel über Dich. Hast Bücher gelesen, Podcasts gehört und kannst Deine Situation genau erklären.

Was Dir fehlt, ist die direkte Erfahrung in Deinem Körper

Neue Erfahrungen entstehen dort, wo jemand einen sicheren Raum hält, in dem Du wahrnehmen kannst, ohne Dich zu bewerten oder sofort etwas verändern zu müssen. Dort werden die blinden Flecken sichtbar, die Dich bisher im Funktionsmodus gehalten haben.

Du kommst wieder ins Spüren und erlaubst den Emotionen da zu sein. Das bedeutet übrigens nicht, dass Du Wut in ein Kissen schlagen oder Angst in den Wald schreien musst.

Mit jeder dieser Erfahrungen wächst das Vertrauen in Dich selbst. Du fühlst Dich wohler in Dir, klarer in Deinen Entscheidungen und verbundener in Deinen Beziehungen.

Statt vor jeder Emotion davon zu laufen oder sie zu überdenken, kannst Du bei Dir bleiben. Innerlich. Das ist so ein Segen für Dich selber.

Stell Dir vor, Du wachst morgens auf …

Da sind Gedanken.
Da sind Emotionen.

Aber sie bestimmen nicht mehr Deinen Tag.

Du musst nichts wegmachen.

Du musst nichts kontrollieren.

Du bleibst einfach bei Dir.

Genau das verändert Beziehungen.
Zu Dir.
Zu Deinem Partner.
Zu Deinen Kindern.
Zu Deinem Leben.

Genau diesen Raum öffne ich im Lebensfreude Coaching.

Es geht nicht darum, noch eine Methode zu lernen oder noch mehr an Dir zu arbeiten.

Es geht darum, Dich selbst wieder zu spüren.

Bei Dir anzukommen.

Dir selbst eine gute Freundin zu werden.

Denn genau daraus entsteht ein Leben, das sich nicht mehr nach ständigem Funktionieren anfühlt, sondern nach Dir.

Unabhängig von emotional schwankenden Auf und Abs, die Dich und Deinen Alltag sonst bestimmen.

Nicht, weil nie wieder schwierige Emotionen auftauchen.

Sondern weil Du ihnen nicht mehr ausgeliefert bist.

Der entscheidende Unterschied ist oft kleiner, als wir glauben: Du hörst immer mehr auf, über auftauchende Emotionen nachzudenken – und beginnst, sie wirklich zu fühlen.


Vielleicht beginnt Veränderung genau dort, wo Du heute zum ersten Mal innehältst und bemerkst, was gerade wirklich in Dir lebendig ist.

Wenn Du diesen Weg nicht allein gehen möchtest, begleite ich Dich von Herzen gern.

Ich begleite Dich dabei mit:

Bleib dran!

Neuigkeiten von Elisabeth Kolb

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Gutschein bei Elisabeth Kolb

Es ist nicht möglich bei mir einen Gutschein zu kaufen.

Aber: Du kannst Dir hier ganz bequem von zu Hause aus diesen schönen Vordruck rauslassen – voilà, schon hast Du Dein Geschenk.

Da Du bei Elisabeth Kolb kein Geld bezahlst, ist der „Gutschein“ bzw. „Ideenschein“ zeitlich unbegrenzt, an keine Bedingungen gebunden und Dein beigelegtes Geld ist für die Beschenkte frei verfügbar.

Viel Freude und danke, dass Du Entspannung schenkst!

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